Nackt im Türrahmen

Veröffentlicht in Grünes am 15. Mai 2010 von Sven

Folgendes:

Seit Tagen habe ich einen Mitbewohner, der sich die meiste Zeit in der Küche rumtreibt und noch nicht einmal abwäscht. Unglaublich! Dass er keine Hand frei habe, lasse ich nicht gelten. Anfänglich hängte er sich in den Türrahmen. Um mir zu imponieren oder mich milde zu stimmen, denke ich. Auch, dass er sich schlussendlich richtig nackig gemacht hat, konnte mich nicht erweichen. Er musste raus. Heute Nachmittag musste er ausziehen. Und der Abwasch steht auch noch da…

Das war’s, was ich sagen wollte.

Installation

Veröffentlicht in Grünes am 4. April 2010 von Sven

Folgendes:

Das lange Wochenende und nun doch gar nicht so schlechte Wetter machte es möglich, eine Installation in meinem Garten aufzubauen.

Liebhaber der Moderne hätten sicher ihre Freude, doch eigentlich sind es nur die frisch gestrichenen Teile der Hollywood-Schaukel, die zum Trocknen am Flieder und Apfelbaum hängen. Tja, ich hab’s eben drauf. :-)

Das war’s, was ich sagen wollte.

Fünfzehn Grad Ost

Veröffentlicht in unterwegs am 3. April 2010 von Sven

Folgendes:

Für heute hatte Jörg zum traditionellen Osterfeuer in die Oberlausitz geladen und so bat sich vorher ein Besuch in Görlitz an. Die Altstadt ist doch ziemlich hübsch, allerdings haben es eine ganze Menge der einst prächtigen Häuser noch nötig, einen neuen Anstrich zu bekommen. Das fällt schon auf. Was mir noch auffiel, waren zwei Fahrradständer direkt an der Neiße. Hier ein Bild:

Ein Lesben-und-Schwulen-Verband in der Nähe war nicht auszumachen. Mit Hilfe eines Stadtplanes aus der dortigen Touri machten sich mein Freund und ich auf den Entdeckungstour durch die Neißestadt. Auch auf die Suche nach dem 15°-Klops. Der jedoch war auf der Karte völlig falsch eingetragen… Nach einigem Rumirren entschieden wir, ihn sausen zu lassen, denn eine Osterfeuersause stand ja noch an.

Allen Lesern dieses seichten Tagebuches wünsche ich frohe Ostern!

Das war’s, was ich sagen wollte.

Warme Post

Veröffentlicht in Allgemein gesprochen am 29. März 2010 von Sven

Folgendes:

Am Wochenende stand Hygienemuseum auf dem Programm. Heute trudelte ein IR-Foto von dort bei mir ein:

Ich befürchte doch kein so heißer Typ zu sein…..

Das war’s, was ich sagen wollte.

Bildungsauftrag

Veröffentlicht in unterwegs am 28. März 2010 von Sven

Folgendes:

Am Samstag und Sonntag stand Bildung auf dem Plan. Mein Freund und ich sind ins Hygienemuseum gegangen, denn obwohl ich schon seit neun Jahren in Dresden weile, war ich noch immer nicht drin.

Die Ausstellung ist eine Mischung aus Deutsches Museum in München und Medizinhistorisches Museum in Berlin, doch jeweils sehr sehr abgespeckt. In Ersterem war ich inzwischen viermal. Die Ausstellung ist gut gemacht, teilweise zu viel Interaktion, aber so überhaupt nicht langweilig. Langweilig wird es auch nicht, wenn man ständig von freilaufenden Kindern, die von freidrehenden Eltern angerämpelt wird. Von den unzähligen Buggies, die ständig im Weg stehen, weil Eltern mit ihren Gören um die Wette durch die Ausstellung krähen, nicht zu reden.

Aber trotzdem war es schön. Wen es interessiert: Die Eintrittskarte ist an zwei aufeinanderfolgenden Öffnungstagen gültig. Das ist doch mal eine gute Maßnahme.

Das war’s, was ich sagen wollte.

77 Euro 35

Veröffentlicht in Allgemein gesprochen am 24. März 2010 von Sven

Folgendes:

Mit geschätzen zehn Kilo Kleingeld, welches mein Freund aus seinen diverses Spardosen geklappert hat, sind wir heute bei einer Bank – nein, nein, nein – bei einer Sparkasse vorstellig geworden und haben etwa einen Viertelstunde den Zählautomaten blockiert. Hinter uns bildete sich tatsächlich eine Wartegemeinschaft. Erstaunlich, wie viele Leute zur Sparkasse gehen. Egal. Mit meinen geschätzen zwanzig Euro und meines Freundes Schätzung von acht Euro lagen wir doch erheblich daneben. 77,35 Euro war die angezeigte Zahl. Über 1200 Ein-Cent-Stücke, über 1000 Zwei-Cent-Stücke und noch hunderte Fünfer ruhendes Kapital. Wenn jetzt alle ihre Klimperschachteln öffnen, muss es doch mit der Wirtschaft wieder aufwärts gehen, oder?!

Das wars, was ich sagen wollte.

ausgepackt

Veröffentlicht in unterwegs am 4. Dezember 2009 von Sven

Folgendes:

Der geneigte Leser wird erkannt haben, dass ich im Urlaub weilte. In Fuerteventura zwischen tausenden von Silberflöckchen. Es ist eben Rentnersaison und damit der Anteil optisch ansprechender Herren sehr gering. Dennoch gab es ein paar Hingucker.

Hingucker gab es auch in Sachen lokaler Flora und so sieht meine Küche traditionell mit vielen Tütchen von Pflanzen, Ablegern und Samen zugemüllt aus.

In den nächsten Tagen werde ich mit Eintopfen und Sortieren beschäftigt sein.

Das wars, was ich sagen wollte.

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Veröffentlicht in Allgemein gesprochen am 20. November 2009 von Sven

Folgendes:

Ab morgen habe ich Urlaub. Eigentlich brauche ich keinen, aber die Tage müssen ja bis Jahresende weg. Seit April bin ich bei einer neuen Bühne engagiert und habe jeden Tag Spaß und Freude bei der Arbeit: Pipispiele oder Blutbilder gehören dazu. Denoch ist jetzt Urlaub angesagt und dazu habe ich mich aufgehübscht. Das heißt, ich habe es versucht. Nach Frisör und Brilleabholen möchte ich der geneigten Leserschaft mein aktuelles Aussehen nicht vorenthalten. Hier nun also ein Bild mit Brille.

Die erste Auswahl habe ich übrigens Jörg zu verdanken, die finale Auswahl traf Danny. Danke euch beiden!

Das wars, was ich sagen wollte.

Da zeiht es einem die Socken aus!

Veröffentlicht in An den Kopf gefasst am 9. November 2009 von Sven

Folgendes:

Ich habe meine alte BUV gekündigt, die gleichsam eine waaaaahnsinns Wertanlage sein sollte. Das jedenfalls will mir immer noch die RheinLand Lebensversicherung AG glauben machen. In Anbetracht der aktuellen Wirtschaftslage blaubt man dort, es scheitere an den wiederkehrenden Beiträgen. Und damit ich keine kalten Füße bekomme, haben sie mir schon einmal 1 Socke – in Worten: eine Socke – mit der Post geschickt.

P1000020

Die zweite Socke will der Versicherungsmensch persönlich anschleppen… Das glaube ich kaum.

Das wars, was ich sagen wollte.

O welche Lust!

Veröffentlicht in Kreatives am 7. November 2009 von Sven

Folgendes:

Vor Wochen haben wir, das waren Danny und ich, meines Freundes Sangeskunst zu Orff’eus’ Carmina Burana gelauscht und beschlossen, wir würden auch dem heutigen Konzert lauschen wollen. Doch schon vor Wochen hieß es: Ausverkauft und im Grunde viel zu teuer. Für uns. Ich weiß ihr Spötter, wahre Kunst ist nie zu teuer.

Ich brachte also heute meinen Freund zum Auftritt in den Kulturpalast, wo wir kurzfristig einen Blick in die Ticketzentrale warfen. Nur mal neugierig, ob es denn wirklich keine Karten mehr gibt. Es gab noch Karten; vereinzelt, aber immerhin. Und so konnte ich mich als Student für 9 Euro auf den MIttelrang, Reihe 1, Platz 13 einkaufen. Ich saß also noch besser als bei Orff’eus, wenn man davon absieht, dass ich ständig befürchtete, mein Nachbar würde jeden Moment dahinscheiden.

Gegeben wurde der Gefangenenchor aus Fidelio und die 9. Synphonie in d-Moll Opus 125 von Herrn Beethoven. Die Neunte war erwartungsgemäß ein Ohrenkitzler. Schöne Passagen sehr schön instumentalisiert. Der Gefangenenchor, für mich als Kunstbanausen einigermaßen unbekannt, war widererwarten ein Highlight. Da kann Verdi mit Nabucco definitiv einpacken!

Für den geneigten Hörer hier die Hörprobe des Gefangenenchores.

Das wars, was ich sagen wollte.

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